
Hallo, ich bin Daniel, verheiratet und lebe in Dortmund. Beruflich arbeite ich als Projektingenieur bei einem Automobilzulieferer.
Meine Freizeit gehört vor allem Dingen, bei denen Technik, Natur und Neugier zusammenkommen: der Fotografie, dem Reisen, der Musik, der Fliegerei und natürlich der Astronomie. Ich spiele Schlagzeug und bin aktiver Segel- und Motorflieger im Münsterland. Gerade die Fliegerei fasziniert mich durch die besondere Mischung aus Technik, Konzentration und Freiheit. Der Blick aus der Luft verändert die Perspektive – und vielleicht ist es genau diese Freude daran, unsere Welt aus anderen Blickwinkeln zu betrachten, die auch meine Begeisterung für Fotografie und Astronomie prägt.
Mit der Kamera zieht es mich besonders gerne hinaus in die Natur und auf Reisen. Landschaften, der Nachthimmel und astronomische Motive gehören dabei zu meinen bevorzugten Themen. Astrofotografie verbindet für mich vieles, was mich begeistert: Fotografie, Naturwissenschaft, Technik – und die Faszination darüber, was sich jenseits unseres alltäglichen Blickfeldes befindet.
Meine astronomische Ausrüstung
Für die astronomische Beobachtung nutze ich ein GSO 150/750-mm-Newtonteleskop auf einer EQ5-Montierung mit GoTo-Steuerung über Sky-Watcher SynScan.
Als Okulare kommen ein 25-mm- und ein 5-mm-Okular zum Einsatz. Für höhere Vergrößerungen nutze ich zusätzlich eine 2,5×-Barlowlinse.
Für astronomische Aufnahmen stehen mir eine Canon EOS 60D DSLR, eine Canon R, sowie eine ALccd5L-II Astrokamera zur Verfügung. Die EOS 60D ist zusätzlich mit der Firmware Magic Lantern ausgestattet. Die ALccd5L-II nutze ich insbesondere für Planetenaufnahmen und als Guidingkamera.
Software und Bildbearbeitung
Ein großer Teil der Astrofotografie beginnt für mich erst nach der eigentlichen Aufnahme. Für die Planung des Nachthimmels, die Orientierung und die Teleskopsteuerung nutze ich hauptsächlich Stellarium. Für Aufnahmen mit der Planetenkamera kommt FireCapture zum Einsatz, während PHD2 Guiding die Nachführung bei längeren Belichtungen unterstützt.
Bei der Bearbeitung meiner Astrofotos spielt inzwischen vor allem Siril eine wichtige Rolle. Damit kalibriere und stacke ich Aufnahmeserien, bearbeite den Hintergrund, korrigiere Farbabweichungen und versuche, möglichst viel von den schwachen Strukturen des Nachthimmels sichtbar zu machen.
Für die anschließende fotografische Bearbeitung nutze ich unter anderem Luminar und DxO. Dort geht es weniger um die astronomische Auswertung als vielmehr um den finalen Bildeindruck: Kontrast, Helligkeit, Farben, Details und Rauschreduzierung.
Auch KI-gestützte Werkzeuge gehören inzwischen zu meinem fotografischen Workflow. Ich sehe sie dabei nicht als Ersatz für Fotografie oder klassische Bildbearbeitung, sondern als zusätzliche Werkzeuge. Gerade beim Entrauschen, bei der Analyse von Bildern, bei der Suche nach Objekten am Himmel oder beim Ausprobieren neuer Bearbeitungswege können moderne KI-Systeme eine interessante Unterstützung sein. Wichtig ist mir dabei, dass aus einem Astrofoto nicht plötzlich etwas entsteht, was die Kamera ursprünglich gar nicht aufgenommen hat.
Gerade die Kombination aus klassischer Fotografie, astronomischer Software und modernen digitalen Werkzeugen finde ich spannend. Die Technik entwickelt sich ständig weiter – und genau dieses Experimentieren gehört für mich genauso zur Astronomie wie eine klare Nacht unter freiem Himmel.
Mit diesem Blog möchte ich meine Begeisterung für den Nachthimmel, die Astrofotografie und die dahinterstehende Technik teilen – von Beobachtungen und eigenen Aufnahmen über die Bildbearbeitung bis hin zu Experimenten mit Teleskop, Kamera, Software und neuen Technologien.
Denn selbst nach vielen Nächten unter den Sternen bleibt für mich eine Sache unverändert: Der Blick in den Himmel verliert nie seine Faszination.